PFLEGEANWEISUNG

Wichtig ! Lesen Sie diese Anweisung gründlich durch.
 

Ein großer Vorteil von Folien dabei ist, dass diese in aller Regel mit einer kratzfesten und robusten Schutzschicht ausgestattet sind. Die Schutzschicht schützt die Oberfläche der Folien, verhindert ein Ausbleichen der Farben und verlängert somit die Haltbarkeit der Folien deutlich.
Zudem sorgt die Schutzschicht dafür, dass Folien insgesamt sehr pflegeleicht und unproblematisch zu reinigen sind. Insofern ist eigentlich keine gesonderte Pflegeanleitung für Folien notwendig, allerdings gibt es einige Punkte, die beachtet werden sollten. Bei falscher Pflege können Ihre Produkte dauerhaft beschädigt werden.

 


⦁    Die erste richtige Reinigung der Folien sollte erst erfolgen, wenn der Kleber seine volle Haftkraft entwickelt hat. Je nach Umgebungstemperatur kann dies bereits nach einem Tag der Fall sein, bei kalten Temperaturen kann dies aber auch bis zu 2 Wochen dauern.


⦁    Ist die beklebte Oberfläche nur minimal verstaubt, reicht es meist aus, sie mit einem weichen Tuch abzuwischen. Dies gilt allerdings nur dann, wenn es sich tatsächlich nur um sehr feine Staubkörnchen handelt, die nicht zu unschönen Kratzern führen.


⦁    Folien können und sollten nass gereinigt werden, denn dadurch wird verhindert, dass Staubpartikel, kleine Sandkörnchen und ähnliches die Oberfläche beschädigen. Für die Reinigung muss kein spezieller Folienreiniger benutzt werden, sondern es können herkömmliche Reinigungsmittel verwendet werden, sehr effektiv ist dabei eine Mischung aus warmem Wasser mit Spülmittel. Sehr aggressive oder scheuernde Reinigungsmittel sind jedoch nicht geeignet. 


⦁    Grundsätzlich gilt, dass Stöße und die Kanten der Folien immer sehr behutsam gereinigt werden sollten. Ist ein Fahrzeug beispielsweise mit einer Folie beklebt und wird mit einem Hochdruckreiniger gewaschen, sollte ein Abstand von mindestens 50cm eingehalten und der Wasserstrahl nie direkt auf die Folienkanten gehalten werden. Vermeiden Sie die Verwendung eines Hochdruckreinigers nahe den Folienkanten, da dies zum Heben der Folie und/oder zur Beschädigung führen kann.
 

Wir weisen darauf hin, dass Folien generell nicht das Leistungsprofil eines hochwertigen Fahrzeuglackes vor allem hinsichtlich Oberflächenhärte und Beständigkeit gegenüber äußeren Einflüssen aufweisen. Bei der Nutzung eines folienbeschichteten Fahrzeugs
bestehen daher besondere Sorgfaltspflichten.
Insbesondere die nachfolgend genannten Punkte verlangen erhöhte Aufmerksamkeit und Sorgfalt, um Beeinträchtigungen der Haltbarkeit oder andere sonst nachteilige Folgen für die Folie und den Fahrzeuglack zu vermeiden:

 

⦁    Aggressive Verschmutzungen (wie z.B. Teer, Tausalze, Vogelkot, Insektenrückstände, Baumharz, Blütenpollen, feuchtes Laub) hinterlassen auf der Folienoberfläche deutlichere und hartnäckigere Verschmutzungen als auf lackierten Oberflächen. Wenn möglich vermeiden Sie es daher, Ihr folienbeschichtetes Fahrzeug derartigen Gefährdungen auszusetzen und reinigen Sie gegebenenfalls Ihr Fahrzeug sofort.


⦁    Die Oberfläche von folienbeschichteten Fahrzeugen ist wesentlich empfindlicher gegenüber mechanischen oder anderen äußeren Einwirkungen (z.B. Steinschlag, Bürstenwäsche, Strauchwerk, Vandalismus, Hagel, Unwetter, starker Schneefall, Brand, UV-Strahlung sowie übermäßigen physikalischen oder chemischen Einflüssen) als ein hochwertiger Fahrzeuglack. Vermeiden Sie es daher, Ihr folienbeschichtetes Fahrzeug derartigen Gefährdungen auszusetzen.


⦁ Der Kontakt mit schleifmittelhaltigen Polierpasten, Lösemitteln (wie z.B. Aceton, Lackverdünner), lösemittelhaltigen Reinigern und aggressiven Scheibenwischwasserzusätzen kann zu bleibenden Schäden an der Folie und/oder des Fahrzeuglacks führen und ist daher in jedem Fall zu vermeiden.

Saisonale Unterschiede der Verklebung

 

 

Beachten Sie dies unmittelbar nach der Neu Verklebung Ihres Fahrzeuges in der 1. Woche.

 

⦁    Bei Verklebungen die im Sommer bei heissen Temperaturen gemacht werden weisen wir darauf hin und bestehen darauf, das folienbeschichtete Fahrzeug für die 1. Woche während der Haftungsaufbauphase des Klebstoffes, nicht der Witterung und an der prallen Sonne auszusetzen. 
Das Fahrzeug MUSS Minimum unter einem Vordach parkiert werden.
Angefahrene Insekten sind SOFORT zu entfernen, da sich diese mit der Wärme schnell in die Oberfläche der Folie einfressen und Flecken hinterlassen.

⦁    Bei Verklebungen die im Winter bei kalten Temperaturen gemacht werden weisen wir darauf hin und bestehen darauf, das folienbeschichtete Fahrzeug für die 1. Woche während der Haftungsaufbauphase nicht der Witterung auszusetzen.
Das Fahrzeug MUSS in einem temperierten Raum (min. 15°C) parkiert werden.
Schnee der sich auf dem Fahrzeug festsetzt  ist sofort zu entfernen, um die Haftungsphase wegen der extremen Kälte nicht zu unterbrechen.
Ein weiteres Risiko im Winter ist das Streusalz im Zusammenhang mit Wasser, das während dem Fahren durch die Räder an das Fahrzeug spritzt und haften bleibt.
 

Achtung! Wenn die Haftungsphase durch die obengenannten Punkte unterbrochen wird, ist die Eigenschaft der Folie sich zurück zu formen und es kann eine Ablösung der Folie entstehen.

 

Gewährleistung und Haftung

Bei Nichteinhaltung der Pflege- und Nutzungsbedingungen ist eine Gewährleistung und Haftung ausgeschlossen. Die Dauer der Haltbarkeit der Fahrzeugverklebung von Folien wird im Wesentlichen durch die exakte Einhaltung Pflege- und Nutzungsbedingungen bestimmt.

Für die Einhaltung der Pflege- und Nutzungsbedingungen trägt der Eigentümer des folienbeschichteten Fahrzeugs die Verantwortung. Die in diesen Pflege- und
Nutzungsbedingungen enthaltenen Angaben basieren ausschließlich auf unseren derzeitigen Kenntnissen und Erfahrungen.
Sie stellen weder eine vereinbarte Beschaffenheit, noch die Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder eine Beschaffenheits- und/ oder Haltbarkeitsgarantie im Hinblick auf unsere Folien dar. Kosten für die Entfernung einer Verklebung werden von uns nicht übernommen.

Eine Gewährleistung und Haftung ist insbesondere ausgeschlossen bei:


• graduellen Veränderungen, wie z. B. geringfügigem Schrumpf, Farbabweichungen, Verringerungen des Glanzgrades und Versprödungen
(ohne Rissbildung), die durch Alterungs- und Witterungseinflüsse auftreten können


• Beschädigung oder Ablösung durch Fremdeinflüsse und äußere Einwirkungen (z. B. Unwetter, starker Schneefall, Streusalz, Brandschäden, Rostbildung und bei Verwendung von Hochdruckreinigern, Schleifmitteln oder aggressiven Chemikalien bzw. Lösemitteln)